Umweltschutz beim Hybridauto - Umweltfreundliche Autos fahren mit Hybridantrieb
Die Diskussion über den Klimawandel hat längst auch zu einem eindeutigen Umdenken bei Autofahrern und Autoherstellern auf der ganzen Welt geführt. Schließlich gelten Autos mit Verbrennungsmotor wegen des enormen CO2-Ausstoßes als Hauptverursacher des weltweiten Klimawandels. Gerade auch aus diesem Grund wurde im Jahr 2009 in Deutschland eine Neuberechnung der Kfz-Steuer beschlossen.
Hybrid-Autos verbrauchen in der Regel um die 30 Prozent weniger Kraftstoff, da beim Anfahren und in Stop-and-go-Phasen der Elektromotor genutzt wird. Das bedeutet, dass wesentlich weniger CO2 ausgestoßen wird. Der Verbrennungsmotor arbeitet dagegen bei konstanter Geschwindigkeit im oberen Leistungsbereich.
So kommt es, dass Hybridautos auf umweltfreundliche Abgaswerte verweisen können. Auf Langstrecken hat das Hybridauto allerdings den gleichen Verbrauch und damit auch denselben CO2-Ausstoß wie ein herkömmliches Benzin- oder Diesel-Fahrzeug. In der Gesamtrechnung gewinnt mit dem Toyota Prius dennoch regelmäßig ein Hybridmodell den vom Autoclub Deutschland ausgerufenen Wettbewerb, um das umweltfreundlichste Auto der Welt.
Der große Erfolg beruht darauf, dass das Antriebskonzept des Hybrids die Stärken beider Antriebsmaschinen optimal ausnutzt. Dabei muss der Fahrer nicht selbst entscheiden, welche Antriebsart für die jeweilige Situation die beste ist. So entscheidet ein Bordcomputer, ob jeweils der Benzin- oder der Elektromotor allein oder auch beide Motoren gemeinsam das Fahrzeug bewegen sollen.