Elektroauto Kosten - Leistung und Ersparnis beim Elektromotor gegenüber normalen Motoren

Die Umweltbilanz eines Elektroautos wird in erster Linie durch den Verbrauch an Fahrenergie, den Wirkungsgrad der Batterie sowie den Wirkungsgrad des Ladungsgerätes beeinflusst. Der Vergleich von Elektrofahrzeugen mit konventionellen Fahrzeugen, die mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet sind, ist zudem abhängig vom richtigen Strom-Energiemix.

So hat zum Beispiel der Elektro-Smart „ForTwo" eine maximale Leistung von 30 KW. Dabei sind Höchstgeschwindigkeiten von 112 Km/h und eine Reichweite von insgesamt 115 Kilometern möglich. Beim Fahren entsteht keine CO2-Emission. Allerdings wird diese bei der Stromerzeugung notwendig. Wie hoch diese jeweils ist, hängt von der genutzten Energiequelle ab. Der aktuelle „Smart ForTwo coupé 1.0" mit einem 52 kW-Ottomotor weist beispielsweise einen CO2-Ausstoß von 103 g/km auf, das entsprechende Modell mit einem Dieselmotor mit 88kW einen CO2-Ausstoß von 88g/km.

Die Nutzung von Brennstoffzellen ermöglicht eine hohe Transportleistung bei deutlich reduzierten Emissionen. Gegenüber Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren verursachen mit Brennstoffzellen betriebene Autos nur etwa die Hälfte der CO2-Emissionen und stoßen dabei keine Stickoxide und Schwefeldioxid aus. Außerdem entstehen nur geringe Geräuschemissionen.

Den niedrigen Betriebskosten von Elektrofahrzeugen, die etwa zwischen 4-25 kWh pro 100 Kilometer liegen - eine Kilowattstunde kostet den Verbraucher etwa 20 Cent - stehen derzeit die hohen Anschaffungskosten gegenüber, da sie nur in kleinen Serien produziert werden. Die Akkus, die einen großen Teil der Kosten verursachen, besitzen momentan nur eine begrenzte Lebensdauer und müssen nach einigen Jahren ersetzt werden. Die niedrigeren Steuersätze für Strom aus dem Stromnetz gegenüber den Steuersätzen für die herkömmlichen Kraftstoffe sind allerdings ein weiterer Vorteil von Elektroautos. Wer in Deutschland ein Elektroauto kauft ist zudem fünf Jahre lang von der Zahlung der KfZ-Steuer befreit.

Hohe Kosten beim Kauf

Ein großer Nachteil der aktuellen Generation der Elektroautos sind die hohen Kosten beim Kauf. Diese ergeben sich vor allem aus den teuren Batterien, die derzeit im Doppelpack zwischen 15 000 bis 20 000 Euro kosten. Derzeit wird fieberhaft an der Produktion von kostengünstigen und leistungsfähigen Lithium-Ionen-Batterien gearbeitet. Insgesamt bezahlt man derzeit für ein Elektroauto etwa 50 Prozent mehr als für ein gleichwertiges Auto mit herkömmlichem Antrieb. Dabei kosten Neuwagen durchschnittlich etwa 26 000 Euro.

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Zusammenfassung

Elektroautos haben den großen Vorteil, dass Sie mit billigem Strom fahren und zur Zeit noch auf fünf jahre von der KFZ Steuer befreit sind. Ein Nachteil sind die hohen Anschaffungskosten, die ein Elektroauto mit sich bringt. Zudem sind die Akkus sehr teuer.

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Diesel Hybrid, Elektroauto Kosten, Elektroauto, Elektroauto Akku, Elektroauto Batterie